„Nur ein vereintes Europa ist eure Zukunft“

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Zum Auftakt der 4. Ahrweiler Freiheitswochen fand am Donnerstag, den 14. März, am Are-Gymnasium eine Vernissage sowie eine Podiumsdiskussion zum diesjährigen Motto „Zukunft Europa – Jugend gestaltet Europa“ statt.

Zwei Oberstufenkurse des Are-Gymnasiums setzten sich künstlerisch mit der Frage auseinander, was Europa für sie bedeutet und in welchem Europa sie gerne leben möchten: Ein Schiff in unruhiger See; Menschen, die hier eine neue Heimat suchen; ein Baum, der Begrenzungen und Einschränkungen durchbricht – Gemälde und Collagen wie diese zeugen von der gedankenvollen Kreativität der Schülerinnen und Schüler. Im Foyer wurde eine Videoinstallation präsentiert, welche die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten Europas widerspiegelt. Schulleiter Heribert Schieler und die künstlerische Koordinatorin Heike Hallwig eröffneten die Vernissage gemeinsam mit dem Schirmherrn der Freiheitswochen, Dr. Albert Friggieri, dem Botschafter der Republik Malta in Deutschland. Umrahmt wurde die Ausstellung von der Gesangsdarbietung des Chors Vocal AREa der Jahrgangsstufe 12.

Im Anschluss fand in der Sporthalle eine Podiumsdiskussion statt, bei der die Zukunft Europas aus politischer Sicht diskutiert wurde und in der der maltesische Botschafter Rede und Antwort stand. Neben den Schülern Julius Pauly und Philip Kraume aus der 11. Jahrgangsstufe des Are-Gymnasiums nahmen an der Gesprächsrunde Schülerinnen und Schüler der beiden weiteren Europaschulen des Kreises Ahrweiler, dem Gymnasium Calvarienberg und der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr teil, die von ihren Schulklassen und Lehrkräften begleitet wurden. Der Organisator der Veranstaltung, der zweite stellvertretende Schulleiter des Are-Gymnasiums, Marco Müller, sowie Sozialkundelehrerin Ilka Dahlmanns moderierten die Gesprächsrunde, in der Dr. Friggieri zunächst einige interessante Einblicke in die Arbeit eines Diplomaten gab. Im Verlauf der Veranstaltung appellierte er an die jugendlichen Zuschauer, das Friedensprojekt Europa, das seit 74 Jahren ein Erfolgsmodell ist, aktiv mitzugestalten und sich nicht von populistischen und nationalistischen Tendenzen vereinnahmen zu lassen. Er nannte zahlreiche Beispiele für die Errungenschaften der Europäischen Union und warnte davor, diese als selbstverständlich hinzunehmen.

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