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Workshops zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung

Aktionstag der 8. Klassen zum gewaltfreien Miteinander am Are-Gymnasium

Jugendliche stehen vor der Herausforderung, in einer zunehmend individualisierten und von digitalen Medien geprägten Gesellschaft aufzuwachsen. In diesem Zusammenhang ist es mehr denn je wichtig, dass Schulen Angebote zur Persönlichkeitsbildung machen. Daher hatten die 8. Klassen des Are-Gymnasiums in der letzten Januarwoche, die Gelegenheit, ihre Sozial- und Selbstkompetenz zu trainieren.

Unter der Leitung von vier Erlebnispädagogen des „Tagewerks“ in Koblenz konnten sich die Jungen mit ihrem Konfliktverhalten in der Sporthalle am alten Standort in der Mittelstraße auseinandersetzen. Zudem wurden sie für das Erkennen verschiedener Formen von Gewalt sensibilisiert. Beim Auspowern und fairen Kämpfen hatten alle sichtlich Spaß.

Die Mädchen durchliefen in der Sporthalle in der Grafschaft mehrere Stationen: Zunächst stand Prävention/Selbstbehauptung unter der Leitung der Trainerin Birgit Schlemper auf dem Programm, gefolgt von einem Selbstverteidigungstraining mit Michaela Buhl vom TuS Ahrweiler. Abschließend gab es ein Angebot zum Thema: „Was ist zu tun, wenn es zu einem Übergriff gekommen ist?“. Die Schülerinnen erhielten dazu von Gerd Mainzer vom Weißen Ring und Rebecca Paris von der Polizei Remagen wichtige Tipps aus erster Hand.

„Es war toll, zu erfahren, wie man in den verschiedensten Situationen reagieren kann. Wie kann ich einer Konfliktsituation vorbeugen? Wie wehre ich mich? Was mache ich, wenn es zu einem Vorfall gekommen ist? Für alle Fälle wurden den Jugendlichen einfache und praktische Tipps gegeben“, befand Präventionskoordinatorin Tanja Heß. Die Workshops konnten dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins finanziert werden.